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Freitag, 14. Juni 2013

Entscheidungssysteme der Stadt Hannover

Das Thema meines zweiten Civilia-Tages war "Entscheidungsprozesse der Stadt Hannover". Los ging es um 8 Uhr im Gobelinsaal des Neuen Rathauses. Neben Vorträgen, einer Führung durch verschiedene Säle des Hauses und an den wirklich sehr interessanten Stadtmodellen aus den verschiedenen Jahrhunderten, gab es ein Mittagessen in der Kantine des Rathauses (im Ratgewölbe - die Kantine scheint öffentlich zu sein, muss nur den Weg kennen...). 

Ich liebe das Wort "Hauptkomponente" :)
Nach dem Essen ging es weiter mit der Vorstellung der neuen Referenten und dann wurden Kleingruppen gebildet. Je zwei zum Thema "Krippenausbau" und "Kinderarmut". Ich war beim "Krippenausbau". Nach einem Impulsreferat ging es auch gleich los mit Fragenstellen und einer sehr anregenden Diskussion. Es wird eine ganze Menge gemacht, um den Rechtsanspruch ab dem 1.8. genügen zu können. Ob wirklich alles funktioniert, sieht man aber auch erst dann, weil viele Eltern ihre Kinder überall angemeldet haben und sich nicht von den Wartelisten streichen lassen, wenn sie einen Platz bekommen haben. Das Betreuungsgeld spielt natürlich auch eine Rolle. Sehr interessant, das Ganze.

Samstag, 18. Mai 2013

Mein Civilia-Jahr beginnt

Ich freue mich sehr, dass ich dabei sein darf, beim 16. Common Purpose-Programm.
Die Residential-Days begannen am 16. und 17. Mai im Kloster Wennigsen, zwei supervolle aber auch wirklich tolle Tage mit rund 40 mir absolut unbekannten Menschen. Das Programm bringt unterschiedliche Menschen aus allen Lebens- und Arbeitsbereichen Hannover auf unkonventionelle Weise zusammen. Für mehr als ein dreiviertel Jahr treffen wir uns ein Mal im Monat und setzen uns über zentrale Themen und Problemen der Stadt auseinander, besuchen Institutionen, arbeiten und diskutieren in Kleingruppen und engagieren uns vielfältigst. 40 Kandidaten wurden durch ein Kuratorium ausgewählt und bilden die Teilnehmergruppe. Und ich darf dabei sein!

Die Zielgruppe des Programm wird vom Veranstalter wie folgt beschrieben: Das Matrix-Programm richtet sich an aktive und aufstrebende Führungskräfte aus allen Teilen der Gesellschaft, die in ihrer Stadt etwas bewegen, Verantwortung für Entwicklung übernehmen und ihre Leadership-Kompetenzen in einem außergewöhnlichen Programm stärken wollen.

Kollegen, die das Programm schon durchliefen, haben nicht viel verraten. Außer, dass ich mich sehr auf die Zeit, die vor mir liegt, freuen darf.
Was ich erwarte, mir erhoffe: neue Menschen treffen, sich mit Gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen. Verstehen, wie Hannover funktioniert und dabei die Stadt besser und neu kennenlernen. Ein neues Netzwerk für mich privat und beruflich schaffen. Blicke hinter Kulissen werfen, hinter die man als "Normalsterblicher" nicht kommt (Besuch der JVA zum Beispiel). In einen Dialog treten mit Personen, Institutionen und Organisationen und unterschiedliche Blickwinkel kennenlernen und beleuchten.